Mittwoch, 12. Mai 2010

Första wwoofing-experience

Also, hier bin ich nun seit ueber einer Woche im "Hissbro Trädgård". Ich wohne bei Rebekka, einer wirklich tollen, starken Frau, und ihrer 7jährigen Tochter Clara. Foto von ihnen gibts jetzt nicht - ätsch!
Paul, Rebekkas Freund und Claras Papa, ist letzten Mittwoch in die Tuerkei gefahren; er ist immer wieder dort und auch in London tätig. Er macht "Inversion Therapy" - da hängt er Leute kopfueber an seinen Fuessen auf. Klingt ein bisschen wie Acroyoga, ist aber eine Therapieform. Gut fuer den Ruecken :)
Rebekka ist auch ehrenamtlich fuer ein Workshopcenter taetig, d.h. uebers Internet organisiert sie da mit und so. Das Center ist ziemlich weit nördlich von hier. Das war mal so eine Art Kommune, wo sie auch gewohnt hat. Und nebenbei betreibt sie hier auch ein Bed&Breakfast, das zurzeit, wohl auch wetterbedingt, nicht so viele Gäste verzeichnet.
Clara geht in eine Waldorf-Schule und springt gern auf dem Riesentrampolin im Garten herum.
Und zwei Katzen und vier Babykatzen gibts auch hier - zum Beweis ein Katzenmandala, das sich spontan am Wohnzimmerteppich geformt hat:


Und was ich so mache?
Ein bisschen dies und das, wo mich Rebekka gerade braucht.
Zum Beispiel Schnecken jagen, Unkraut jäten, Rasen mähen, mehrjährige Blumen aus dem zukuenftigen Gemuesegarten ausgraben und in Töpfe setzen, ein Steinmäuerchen im Bach bauen...


Wenns regnet, wie heute... :-/, mach ich eher Sachen drinnen, zB das Gäst_innenhaus putzen oder sowas. Aber die meiste Zeit bin ich im Garten.
Besonders stolz bin ich auf den Weg, den ich im Garten geschaufelt hab - rechts davon eine Reihe Erdbeeren, die ich gesetzt hab:


Und gestern hat sich Rebekka einen wwoofer "ausgeborgt", der gerade bei einer Bekannten von ihr ist. Und wenn der "Polish guy" dann vier Stunden im Garten herumgräbt, sieht das so aus:


Vorher war das alles flach. Keine Beete, bis auf die Erdbeeren ;)

Und in meiner Freizeit?
Ueber Permakultur lesen; schreiben; essen (ich werde bestens gefuettert hier, voll bio und lecker und viel); entspannen; schlafen... In dem Ort hier ist ja nicht gerade viel los, es ist eher ein ziemliches Kaff.
Ich war (durch ein Missverständnis) in einem Tierpark - das war ziemlich unaufregend, bis auf die Elche, die ich Mitteleuropäerin natuerlich attraktiv fand:


Der Kinderspielplatz ist auch an die nördliche Tierwelt angepasst:


Und dann war ich noch in einem nahe gelegenen Nationalpark, das war fein! Da sind Huegelketten und Täler mit Bächen dazwischen, wo mensch super wandern kann. Voilà, so siehts da unter anderem aus:


Und damit ihr nicht vergesst wie ich aussehe, das bin ich auf meinem Ausflug, höchst ueberrascht, dass ich mich selber so ohne Vorwarnung fotografiere:


Morgen hab ich meinen letzten Tag hier. Am Freitag gehts weiter nach Stockholm, wo ich etwas ausserhalb der Stadt wwoofen werde.

Hej då så länge!
Eure Irene

1 Kommentar:

  1. juhu, ein neuer eintrag.
    du bist ja ein ganz fleißiges bienchen! schön, dass alles gut passt und die arbeit so abwechslungsreich ist.
    die fotos sind toll (chapeau, den weg zu graben, muss sehr anstrengend gewesen sein. und das foto vom nationalpark is spitze).
    bin schon gespannt wie's dir in der nähe von stockholm so geht,

    glg, bettina

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